Florianópolis oder auch Floripa ist ein Kleinod mitten im Atlantischen Ozean, das mit einer beeindruckenden Landschaft aufwarten kann, die zum großen Teil noch unberührt geblieben ist. Obwohl der Ansturm der Touristen gerade in der Hochsaison enorm ist, hat sich Florianópolis zum Ziel gesetzt, die Landschaft nicht mit endlosen Hotelburgen zu verschandeln, sondern die Ursprünglichkeit zu bewahren. Jahr für Jahr wird viel Geld in die Erhaltung des natürlichen Ökosystems und der Naturreservate gesteckt, um die Einzigartigkeit der Insel zu erhalten.

Auf Florianópolis finden sich über 40 Strände, die zum Teil naturbelassen, zum Teil aber auch über eine sehr gute Infarastruktur verfügen. Somit hat der Urlauber der kleinen Insel die freie Wahl, wo und wie er sich erholen möchte. Manche Strände wie der Praia do Mocambique befinden sich in dem 400.000 qm² großen Naturreservat Parque Florestal do Rio Vermelho. Die Landschaft ist geprägt von niedrig wachsenden Pflanzen, die durch die Dünen vom Meer abgeschirmt werden. Der Praia de Jurere ist umgeben von einem Mangrovensumpf, der durch einen Fluss und den Gezeiten des Meers bewässert wird und eine reiche Flora und Fauna beheimatet.

Um die beeindruckende Unterwasserwelt bestaunen zu können, plant man am besten eine Tauchtour mit dem Boot und erkundet die Riffe einer der kleinen Inseln, die Florianópolis vorgelagert sind. Die schönsten Tauchplätze findet man rund um die Inseln Arvoredo und Campeche. Aufgrund des subtropischen Klimas, das ideal für Wale und Delphine ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass man auf einem Ausflug auf eines dieser Meeressäuger trifft.

Florianópolis' Landschaft ist nicht nur von Ebenen und Tälern geprägt, es gibt auch beeindruckende Felsformationen, die der Insel ihren ganz eigenen Charakter verleihen. Im Parque Municipal da Galheta oder am Varginha Wasserfall kann man den Reiz der felsigen Landschaft nicht nur bestaunen, sondern auch gleich bei einer anspruchsvollen Kletterpartie in Angriff nehmen.

Der größte See der Insel ist der Lagoa da Conceicao. Er ist wunderschön gelegen zwischen Dünen und Bergen und aufgrund seiner geringen Tiefe auch für Familien bestens als Tummelplatz für jeglichen Wassersport geeignet.

Florianópolis ist bekannt für seine abwechlsungsreiche Landschaft und beeinruckt durch seine natürliche Schönheit.   

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Mittwoch, 28 Dezember 2011 08:19
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Schon vor Tausenden von Jahren fanden indigene Stämme die Gegend an der Südküste Brasiliens mit den vorgelagerten Inseln prädestiniert für eine Ansiedlung. Auf dem Berggipfel über der Lagune Conceição fand man große Findlinge, die schätzungsweise 5000 Jahre alt sind. Von dieser frühen Besiedlung finden sich wenige Spuren. Bekannt dagegen ist, dass die Carijò Indianer an der Küste lebten, als im Jahr 1515 die Überlebenden einer gescheiterten spanischen Expedition auf der Insel blieben und in die indianische Gesellschaft integriert wurden. Ihren Namen, Santa Catarina, bekam die Insel von dem venezianischen Seefahrer und Entdecker Sebastiano Caboto, der 1526 auf einer spanischen Expedition nach Argentinien hier vorbeikam.

Ende des 16. Jh. wird die ganze Gegend von den blutigen Machtkämpfen der Spanier und Portugiesen erschüttert. Die Indianer dürfen per Gesetz 1595 als freie Menschen nach Santa Catarina zurückkehren. Im Verlaufe der nächsten 50 Jahre erfährt die Region einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine friedliche Migration von Portugiesen aus dem Norden, die Handelsbeziehungen florieren. Der wohlhabende Francisco Dias Velho gründet 1645 eine Siedlung auf der Insel mit Namen Nossa Senhora do Desterro - das erste Florianopolis. Das Gründungsjahr von Florianopolis wird auf 1726 datiert, denn in dem Jahr wird Nossa Senhora do Desterro zur Vila, in den Stand eines Dorfes, erhoben. Brigade-General José da Silva Pais wird Gouverneur der Insel, die er zu einem befestigten Militärstützpunkt ausbaut.

Nach der vollständigen Zerstörung der Vila 1777 durch den Gouverneur von Buenos Aires, betrieb man verstärkt die Besiedlung und die landwirtschaftliche Erschließung der Küste mithilfe portugiesischer Siedler von den Azoren. Brasilien proklamierte seine Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1822. Zahlreiche neue Siedlungen unterschiedlicher Nationalitäten unterstreichen die politische Bedeutung der Region Santa Catarina. Als 1894 rebellierende Gaúchos eine Militärjunta in der Inselhauptstadt errichten, werden sie von General Floriano Peixoto vertrieben. Ihm zu Ehren benennen die Bürger ihre Stadt um in Florianopolis.

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Freitag, 09 September 2011 01:21
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Das Besondere an Florianópolis, oder auch liebevoll Floripa genannt, ist, dass die Stadt zu einem Teil auf dem Festland liegt und zum größten Teil, genauer gesagt 97,3 %, auf der „Ilha de Santa Catarina“.

Die gesamte Industrie ist von der Insel verbannt, die den ökologischen Aspekt und die Bewahrung der Naturschönheiten ganz nach vorne gestellt hat. Der Inselteil ist mit dem kontinentalen Teil durch drei Brücken miteinander verbunden. Auf der Colombo-Salles-Brücke und der Pedro-Ivo-Campos-Brücke rollt jeden Tag der gesamte Verkehr hin und her. Sicherlich ein Wahrzeichen der Stadt Florianópolis ist die 819 Meter lange Hängebrücke Ponte Hercilio Luz, die ihrem Namen gerecht wird und nachts in hellem Licht erstrahlt.

Die Einwohner der Stadt gelten als lebensfroh und offen. Die gesamte Insel strahlt diese brasilianische Lebensfreude, die mit europäischen Einflüssen gekoppelt eine einzigarte Mischung ergibt, aus. Einst von azorischen Einwanderern bevölkert, entscheiden sich immer mehr europäische Einwanderer oder auch Brasilianer ihr Leben auf der schönen Insel am Atlantik zu verbringen. Aus dem kleinen Fischerdorf ist eine Großstadt mit über 400.000 Einwohnern geworden. Die kulturellen Einflüsse der Portugiesen sind bis heute spürbar und spiegeln sich in der farbenfrohen Kunst, der Architektur und dem Essen wider.

In erster Linie ist Floripa ein Anziehungspunkt für Surfer und Wassersportler aus der ganzen Welt. Die über 40 Strände bieten perfekte Bedingungen für alle Ansprüche. Sowohl Familien mit Kindern kommen an den kilometerlangen Stränden mit schattigen Plätzen und ruhiger See auf ihre Kosten als auch Surfer und Sportbegeisterte. Diese suchen meist etwas abgelegenere Strände wie Praia do Santinho oder den Praia do Mocambique auf. An den beliebtesten Stränden Praia de Galheta und Praia Mole tummeln sich vor allem junge Menschen.

Auf dem Inselteil von Florianópolis befindet sich der Großteil des Stadtzentrum, das zahlreiche Sehenswürdigkeiten aufzuweisen hat. Auf dem Mercado Público findet man zahlreiche Stände, die Fisch, Obst und Gemüse und volkstümliches Handwerk anbieten.
Der Praca XV de Novembro ist der zentrale Platz in Florianópolis, wo man sich trifft und rund um den 140 Jahre alten Feigenbaum sitzt und das gesellschaftliche Leben genießt.
Im neoklassizistischen Palácio Cruz e Sousa befindet sich das historische Museum, das antike Möbel und Gegenstände der Insel ausstellt.

 

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Donnerstag, 08 September 2011 17:10
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