Nicht nur Kultur und Architektur, auch die Küche auf der Insel Santa Catarina ist geprägt von ihren europäischen Einwanderern. Zuerst kamen die Portugiesen von den Azoren, die sich vorwiegend an der Küste und in der Hauptstadt Florianópolis niederließen. Die einfachen Fischer bevölkerten im 17. Jahrhundert die Insel und verarbeiteten ihre Lebensgrundlage, Fisch und Meeresfrüchte, zu Gerichten, die bis heute als Spezialität auf Florianópolis gelten. Krebse, Austern und Tintenfisch werden zu köstlichen Speisen verarbeitet, welche man in einem der zahlreichen Restaurants direkt am Meer verköstigen kann. Die Fische gelangen frisch aus dem Meer auf den Teller und bereiten dem Gast eine wahre Gaumenfreude. Eine besondere Spezialität, die von den Azoren kommt, sind die sogenannten "Bijajicas". Es handelt sich um frittierte Kugeln aus Maniokstärke, die sehr beliebt auf der Insel sind.

Nach den portugiesischen Einwanderern, entschieden sich im 19. Jahrhundert viele Deutsche in den Süden Brasiliens auszuwandern. Die Deutschen sind allgemein dafür bekannt, gerne zu feiern, und dazu gehört natürlich eine breite Palette an Speisen und Getränken, die für das leibliche Wohl sorgt. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn man auf Florianópolis Ente mit Rotkohl, Schweinshaxe oder diverse Wurstspezialitäten auf der Speisekarte findet. Legendär ist der Apfelstrudel, der hier viel und gerne gegessen wird. Wenn man also eine "Marreco com repolho roxo" bestellt, sollte man nicht überrascht sein, wenn man statt einer brasilianischen Spezialität eine knusprige Ente serviert bekommt.

Aufgrund einer großen Hungersnot gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen schließlich die Italiener nach Santa Catarina. Ein richtiger Italiener legt nicht nur großen Wert auf gutes Essen, der dazugehörige Wein muss ebenfalls perfekt passen. Die vielen Täler, die die italienischen Einwanderer auf der Insel antrafen, waren die ideale Ausgangsbasis für den Weinbau. Vor allem im Süden ließen sich die Italiener nieder und brachten Weinkultur, Spaghetti und Minestrone nach Florianópolis.

Die ursprügliche brasilianische Küche findet man auf Florianópolis natürlich genauso wie die Einflüsse der europäischen Küche. Aber auch diese ist ein Konglomerat aus indianischen, afrikanischen und europäischen Gewürzen, die ihr diesen intensiven und exotischen Geschmack verleihen, der den Gaumen anregt.

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Mittwoch, 28 Dezember 2011 08:28
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Die Einwohner von Florianópolis gelten allgemein als sehr nett, lebensfroh und gastfreundlich. Die Lebensqualität auf der Insel ist sehr hoch. Man legt großen Wert darauf, dass es überall sauber und adrett und vor allem sicher ist. Diese Investitionen kommen nicht nur dem Land, sondern vor allem auch ihren Einwohnern zugute. Nicht zuletzt aus diesen Gründen war und ist Santa Catarina ein sehr beliebtes Ziel für Auswanderer, die zu einem großen Teil aus Europa stammen.

Die europäischen Einflüsse sind an jeder Ecke erkennbar, sei es in der Architektur, dem Kunsthandwerk oder der Gastronomie. All das zusammen macht den heutigen typischen Inselbewohner aus, der die zahlreichen Elemente verschiedenster Kulturen mit seiner eigenen brasilianischen Identität vereint.
Auf Florianópolis findet man eher den blonden als den indigenen Brasilianer, da seit dem 17. Jahrhundert immer mehr Europäer nach Florianópolis eingewandert sind, um hier ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Die Inselbewohner haben eine schnelle Art zu sprechen und lieben eher das Schlichte als das Prunkvolle. Vor allem aber lieben sie es zu feiern. Das ganze Jahr über gibt es Festivals, die auch wieder auf eine lange europäische Tradition zurückblicken können. Zur Einleitung des brasilianischen Sommers finden im Oktober die meisten farbenfrohen Feste statt. Das beliebteste ist das Blumauer Oktoberfest, das sich an das Münchner Oktoberfest anlehnt. Man findet auf Floripa aber auch das Tiroler Fest, Schützenfeste, italienische, polnische oder portugiesische Feiern. Gepaart mit der urtümlichen brasilianischen Lebenslust ergeben alle zusammen ein ausgelassenes und buntes Fest der Kulturen.

Die Haupteinnahmequelle der Insel ist der Tourismus, in diesem Bereich arbeiten die meisten Inselbewohner. Aber auch der landwirtschaftliche und industrielle Zweig ist eine wichtige Einnahmequelle für Florianópolis, das für seine Keramik- und Porzellanherstellung bekannt ist. Das Land ist für brasilianische Verhältnisse sehr gerecht in recht kleine und überschaubare Grundstücke aufgeteilt, sodass sich hier die Spanne zwischen Reich und Arm im Gegensatz zum Rest des Landes in Grenzen hält.

Die Investitionen der Insel in den Wohlstand und der Erhaltung der Naturschönheiten lohnen sich nicht nur für die Touristen. Die Inselbewohner können sich glücklich schätzen auf so einem schönen Stückchen Erde zu leben.   

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Mittwoch, 28 Dezember 2011 08:26
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Die Insel San Catarina mit der Hauptstadt Florianópolis eignet sich das ganze Jahr über für einen Urlaub, da ganzjährig ein mildes Klima herrscht. Die meisten Urlauber kommen jedoch, um die zahlreichen wunderschönen Strände und das Meer genießen zu können, und das kann man am Besten von Mitte Dezember bis Mitte März.

Der brasilianische Sommer beginnt im Dezember, endet im Februar und weist im Durchschnitt Temperaturen um die 25 ° Celsius auf. Aufgrund seines Inselcharakers ist Florianópolis geprägt von einem subtropischen Klima. Das heißt, es herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vor, die sich in regelmäßigen Abständen in heftigen Regenfällen entlädt. Die Niederschlagsmenge beträgt pro Jahr ca. 1.200 mm.
Wer durch den warmen Regen nicht genügend abgekühlt wird, findet die Erfrischung im Meer. Das Wasser des Atlantiks erwärmt sich aufgrund des Süd-Nordstroms nur sehr langsam und bringt selbst in den heißesten Monaten wie Februar eine angenehme Kühle mit sich. Wenn man Glück hat, trifft man sogar Delphine und Wale in der Nähe der Küste an, da auch für diese Säugetiere die Wassertemperatur ideal ist. Für Surfer und Wassersportler bietet der kräftige Wind, der die See aufraut, perfekte Bedingungen für die perfekte Welle. Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt Florianópolis als Mekka für Surf- und Segelbegeisterte.

Die touristische Hochsaison endet gegen Ende März. Ab da gehen die Temperaturen kontinuierlich bergab und erreichen im Juli nur mehr Durchschnittswerte um die 16 ° Celsius. Schnee und Frost findet man auf Florianópolis aber vergeblich, die Winter sind sehr mild und angenehm.

Von August bis November bietet sich zwar auch ein Urlaub auf Santa Catarina an, man sollte jedoch damit rechnen, dass es für ein Badevergnügen im Meer noch zu kalt ist. Wenn man Glück hat, erwischt man jedoch auch zu dieser Jahreszeit schon heiße Tage, die vor allem Urlauber aus den benachbarten Ländern Uruguay und Argentinien für einen Kurzurlaub nutzen. Reisende, die von weiter her kommen und eine Garantie für heiße Tage und ideale Wassertemperaturen haben möchten, entfliehen dem Winter in der Heimat, um in Florianópolis einen wunderschönen Urlaub mit Sonne, netten Menschen und vielen unvergesslichen Stunden zu erleben.

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Freitag, 09 September 2011 00:59
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